Warum ich MS habe!

MS nach Hepatitis B Impfung - EuGH - Teaser

Eine Hepatitis B – Impfung hat bei mir MS ausgelöst!

Das ist so 2017 vom EuGH entschieden worden und damit nicht in Zweifel zu ziehen!

OK, das Urteil bezieht sich nich konkret auf meinen Fall. Aber in der Begründung des Gerichts heißt es eindeutig – ein MS – Kranker hatte posthum Schadensersatz zugesprochen bekommen, weil bei ihm MS nach einer Hepatitis B – Impfung aufgetreten ist -, dass …

Art. 4 der Richtlinie 85/374 ist dahin auszulegen, dass er einer auf Vermutungen beruhenden Beweisregelung entgegensteht, wonach dann, wenn in der medizinischen Forschung ein Zusammenhang zwischen der Verabreichung des Impfstoffs und dem Auftreten der Krankheit, an der der Geschädigte leidet, weder nachgewiesen noch widerlegt ist, ein Ursachenzusammenhang zwischen dem Fehler, der einem Impfstoff zugeschrieben wird, und dem Schaden, den der Geschädigte erlitten hat, stets als bewiesen anzusehen wäre, wenn bestimmte im Voraus festgelegte tatsächliche Indizien für eine Ursächlichkeit vorliegen.

http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=192054&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=835102

Die tatsächlichen Indizien waren:

  • Es muss einen zeitlichen Zusammenhang zur Impfung geben.
  • Kein Verwandter darf zuvor an MS erkrankt sein.

Passt beides bei mir, also ist die Sache zweifelsfrei klar und es muss nicht diskutiert werden.

Als Ingenieur und Wissenschaftler, aber auch als jemand der sich immer ergebnisoffen mit Fragestellungen rund um die MS beschäftigt, sehe ich schon die ‚Waghalsigkeit‘. Aber hey, der europäische Gerichtshof hat gesprochen! Soll ein Sebastian Handl aus Rinteln das Urteil anzweifeln?

Update am 16.03.2021
Mittlerweile empfinde ich das Urteil keineswegs als ‚waghalsig‘. Es ist richtig und eine Notwendigkeit in einer rechtstaatlichen demokratischen Gesellschaft! (Siehe Ergänzung am 16.03.2021)

Und sonst …

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich kein Impfgegner bin. Aber extrem viel Pech macht auch vor einer Impfung nicht halt und man sollte sich der Gefahr vor dem Pieks bewusst sein. Hinterher ist es zu spät.

Dass man MS allein durch eine Impfung bekommt, glaube ich definitiv nicht. Aber … [An dieser Stelle möchte ich aus dem folgenden Link zitieren].

Ein grösseres Problem sind laut der Ärztin jedoch Autoimmunkrankheiten, die von Impfungen ausgelöst werden können. Dies geschieht über ein Phänomen, das molekulare Mimikry heisst. Dabei geht das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigene Bestandteile vor. Der Grund: Die angegriffenen Strukturen haben eine fatale Ähnlichkeit mit Bestandteilen der Impfung. Eine solche Autoimmunität ist nicht selten gegen das Nervensystem gerichtet. Klinisch kann dabei eine Entzündung der Nerven (Guillain-Barré-Syndrom), des Rückenmarks (Myelitis) oder des Gehirns (Enzephalitis) im Vordergrund stehen.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/impfungen-wie-haeufig-sind-komplikationen-und-wie-entstehen-sie-ld.1578249?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Das Wort ‚ausgelöst‘ verstehe ich dabei als ‚davon getriggert werden‘. Die Veranlagung gab es schon vorher. Auch ein neuer Schub kann von der Impfung getriggert werden.

Im Zuge der Suche nach dem Corona – Impfstoff wird in einer Phase III – Studie von (transverser) Myelitis als schwere mögliche Nebenwirkung gesprochen. Das ist nichts anderes als MS. Fachleute mögen mir diese Pauschalisierung verzeihen.

Der aufmerksame Leser darf jetzt raten, welche Erkrankung der Nerven ich vor MS in der Impfzeit (3x Stechen ist bei einer Hepatitis B- Impfung nötig. Zum dritten Stechen kam es nicht mehr) hatte … . Richtig! Myelitis!

PS: Jetzt kann man natürlich sagen, dass ich selber zwischen Myelitis und MS unterscheide. Wenn aber nach den (damaligen) McDonald-Kriterien nur die zeitliche Dissemination fehlte. So what … .

Im Themenkreis der MS wird das heute klinisch isoliertes Syndrom (CIS) genannt.

(Verfasst am 20.09.2020)

Ergänzung am 23.01.2021

Das Paul Ehrlich Institut schreibt übrigens, es ist …

… in keiner dieser Studien ein signifikantes Risiko für das Auftreten der MS bzw. von anderen demyelinisierenden Erkrankungen nach HB-Impfung beschrieben.

https://www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/sicherheitsinformationen-human/2005-1998/ablage2000-2005/2004-10-27-ms-hbv-studien.html

Entscheidend ist das Wort „siginifikant“.

Bedeutung von signifikant:
in deutlicher Weise als wesentlich, wichtig, erheblich erkennbar

Studienkonzepte und Interpretation der Daten mal kurz ausgeblendet – entgegen „mal eben rausgehauenen Aussagen“ bedeutet es nicht, dass es unmöglich ist / die „Chance für den Mist bei 0%“ liegt. Es kann Kollateralschaden geben und mit mir hat dieser Kollateralschaden ein Gesicht und einen Namen! 🙁

Ergänzung am 16.03.2021

Bzgl. der Impfung gegen COVID-19 mit dem AstraZeneca – Impfstoff stoppen aktuell viele Länder, so auch Deutschland, die Impfung mit dem Impfstoff bis weitere Untersuchungen seitens der EMA (Europäische Arzneimittelagentur) erfolgt sind. Todesfälle und Hirnvenentrombosen sind, wenn sie mit dem Vakzin in Verbindung stehen, ein „überdurchschnittliches Risiko“, so Gesundheitsminister Jens Spahn.

Er nannte auch bekannte Zahlen der Impfungen gegenüber den möglichen Impfvorfällen. Ich bin gespannt, habe allerdings eine Befürchtung, was die Konsequenz nun wäre, wenn die Vorfälle wirklich mit dem Vakzin in Verbindung stehen.

Für Freunde der Kommunikation sei folgender Link vom 12.03.2021, also vier Tage zuvor, als unterirdisches Beispiel genannt. Dabei kommt es mir nicht drauf an, dass man seine Meinung um 180° ändert, sondern dass man andere für deren Meinung, die man kurze Zeit später übernimmt, erstmal „anzählt“. Herr Spahn, nicht immer haben es die Ersten schlechter drauf als sie!

https://www.n-tv.de/panorama/Spahn-aergert-sich-ueber-Impf-Aussetzung-article22420361.html

So, nach so viel Einleitungstext komme ich zu meinem eigentlichen Aufhänger.

Eigentlich wollte ich zum Impfstopp vor zwei Tagen schon einige Gedanken loswerden, fand es aber dann zu zynisch. Nach der gestrigen „Hart aber Fair“ -Sendung sind meine Gedanken lediglich eine Zusammenfassung von Prof. Dr. Karl Lauterbachs, dessen analytischen Verstand ich sehr schätze, Position.

Selbst wenn die Todesfälle und Hirnvenentrombosen durch das Vakzin ausgelöst worden sind, so sind die Ereignisse nicht als signifikant anzusehen.

Um es mit Mr. Spocks Worten zu sagen: „Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen.“

In der ganzen Aufregung der Politiker Wissenschaftler, Medien, Bevölkerung, … geht es darum, dass der Impfplan massiv in Gefahr gerät. Auf die Idee nach den realen Einzelschicksalen zu fragen kommt man nicht.

Für mich wird hier die Grenze der Empathiefähigkeit unterschritten, was einer sozialen Gesellschaft nicht gut steht.

Auf jeden Fall veranlassen mich die Worte und Wörter von Experten und Politikern meine Einordnung „Waghalsigkeit“ bzgl. obiges EuGH – Urteils zurückzunehmen. Das Urteil ergibt Sinn und ist richtig!

Eine Bemerkung möchte ich noch zu Prof. Dr. Lauterbachs „Es sollte trotzdem weitergeimpft werden“ Meinung loswerden. Wenn die EMA eine Verbindung zum Vakzin feststellt, den Impfstoff aber trotzdem empfiehlt und der Impfstopp aufgehoben wird, war Prof. Dr. Lauterbachs Meinung brutal aber effektiver.

So, hier ist jetzt eigentlich Ende.

Ich möchte aber kurz noch praxisbezogene Gedanken zu Kommunikation, Rhetorik und Management – alles auf schlichtem Niveau und so für jedermann umsetzbar – loswerden. Zugegeben, es ist rein spekulativ.

Als es um die Zulassung und jetzt um den Impfstopp ging, verkündete AstraZeneca kurz vorher, die Mengen an Impfstoff zu reduzieren. Ohne Zweifel bauten sie damit Druck auf! Zufall?

Umso einfacher wird das Vorgehen, wenn AstraZeneca durch gefällige Verträge abgesichert ist. War da was? ….

PS: Noch eine rhetorische Schlichtheit.

Fällt ein Vakzin, wenn es Schaden wie Tod anrichtet, eigentlich unter ein Produkthaftungsgesetz wie beim Auto, etc.?

Update am 01.04.2021 (kein Aprilscherz!)

Jetzt ist eine gute Zeit für ein Update meines obigen Textes. Nach gut zwei Wochen Corona-, Impfstoff- und Politikentwicklung werden obige Zeilen sonst vielleicht als angestaubt eingeordnet.

Ich will nun auch gar nicht viel schreiben oder Gesagtes kommentieren oder gar interpretieren. Also nur Fakten …

  • Der Impfstoff war von der deutschen Regierung mal nur für die Jüngeren bis 65 Jahren zugelassen. Dies hat sich nun geändert! Der Impfstoff ist nun erst für Menschen ab 60 Jahren zugelassen.
  • Anders als Deutschland sieht die EU – Arzneimittelbehörde (EMA) keinen Grund die Verimpfung des Astrazenecas Impfstoffs – jetzt Vaxzevria – auf eine Bevölkerungsgruppe zu beschränken.

Eines möchte ich allerdings doch anmerken!

Bei der Hirnvenenthrombose handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung!


[Wobei ich den Eindruck beim Recherchieren hatte, dass man das öfters hört aber seeeehr selten liest.]

Hier wie ich finde ein guter themenspezifischer Artikel vom 31.3.2021 auf NTV.